Lexikon

Investmentfonds

Ein Investmentfonds - oder auch Fonds - ist das Sondervermögen einer Kapitalanlagegesellschaft (Fondsgesellschaft). Diese Gesellschaft sammelt von
privaten und institutionellen Anlegern Geld ein, um es an den Kapitalmärkten anzulegen. Fondsmanager investieren dieses Geld in fest definierten Bereichen.
Der Anlageschwerpunkt eines Fonds wird in einem Verkaufsprospekt definiert.

Investmentfondsanteile verbriefen also Miteigentum am Sondervermögen einer Kapitalanlagegesellschaft. Der Anteilsinhaber besitzt Miteigentum am Sondervermögen, hat Anspruch auf Beteiligung an den Erträgen des Sondervermögens (Zwischengewinne), hat Anspruch auf Rücknahme der Fondsanteils zu Lasten des Sondervermögens und natürlich
auf ordnungsgemäße Verwaltung des Sondervermögens.

(Quelle: Wirtschaftslehre des Kreditwesens, Grill ∙ Perczynski , 37. Überarbeitete Auflage, 01.05.2003)

Anleger können so mit geringem Kapitaleinsatz Miteigentümer eines breit gestreuten Portefeuilles werden. Man unterscheidet zwischen der breiten Öffentlichkeit zugänglichen Publikumsfonds, deren Anteile häufig an der Börse gehandelt werden, und Spezialfonds, die speziell für Großanleger (wie z. B. Versicherungen) aufgelegt werden. (Quelle: Glossar auf www.bundesbank.de, Link auf externe Website).