Lexikon

Prinzip des Differenzgeschäfts

Das Prinzip des Differenzgeschäfts beruht darauf, dass die Wertpapiere über die ein Vertrag abgeschlossen wurde, zum angegebenen Zeitpunkt nicht wirklich geliefert werden, sondern lediglich auf die Kursdifferenzen zwischen Einstiegsniveau und Ausstiegsniveau spekuliert wird. Es wird also nicht mit den eigentlichen Basiswerten gehandelt, sondern vielmehr mit Derivaten davon, die sich auf den Basiswert beziehen, allerdings nicht in derselben Art und Weise erworben werden können.

Ein ewiges Auf und Ab: Auf ein Differenzgeschäft spekulieren

Mit Differenzgeschäften können Kunden also auf Werte wie Aktien, Rohstoffe, Indizes, Zinsprodukte oder Währungen spekulieren, ohne diese selbst zu besitzen. Dabei können Sie gleichermaßen von deren Kursanstieg oder eben auch Kursrückgang profitieren. Sie tragen allerdings auch das entsprechende Risiko eines Kursanstiegs oder –rückgangs. Denn im Differenzgeschäft haben Sie die Wahl, wie die Profis an der Börse, entweder Long oder Short zu gehen, d.h. entweder auf steigende oder fallende Kurse zu spekulieren. Ihren Gewinn oder Verlust ergibt sich dabei aus der Differenz zwischen Kauf- und Verkaufspreis Ihrer Derivate.

Vorteile des Handels im Differenzgeschäft

Die Vorteile, die sich Ihnen bieten, wenn Sie ins Differenzgeschäft einsteigen, liegen klar auf der Hand. Die Verträge verfügen grundsätzlich über keine Laufzeitbegrenzung und lassen sich theoretisch über Monate oder Jahre halten. Mittels Realtime-Kursversorgung und einfacher Ordererteilung auf unserer Handelsplattform können Sie sekundenschnell Handeln und zahlen bei vielen Instrumenten keinerlei Ordergebühren. Gerade für Privatanleger bietet das Differenzgeschäft die ideale Möglichkeit den Derivatehandel zu betreiben, da Sie schon mit geringem Kapitaleinsatz die Chance haben, hohe Gewinne zu erzielen. Bitte berücksichtigen Sie dabei aber stets, dass der Gewinnchance auch immer das entsprechende Verlustrisiko gegenübersteht.