Der Ursprung von Differenzkontrakten

Der Ursprung von Differenzkontrakten ist in den 80er Jahren in England zu finden. Damals entwickelten einige große Aktienhändler dieses Konstrukt, um so die britische Stempelsteuer zu umgehen. Durch diese mussten bei jeder Aktientransaktion an der LSE
(London Stock Exchange ) 0,5 % Stempelsteuer an den Staat abgeführt werden. Mit der Konstruktion der Differenzkontrakte war jedoch ein außerbörslicher Handel möglich, wodurch die Steuerzahlungen umgangen wurden.

Nicht nur aufgrund der großen Spekulationsmöglichkeiten, die CFDs bieten, sondern auch als einfaches Mittel zum Hedging, also zur Absicherung der eigenen Aktienbestände gegen Kursverluste, gewannen CFDs schnell an Bedeutung. Mittlerweile wird geschätzt, dass bis zu 25% des täglichen Handelsvolumens an der Londoner Börse auf CFDs zurückzuführen ist.